Erstbesuch im 4. Wir-Haus in Dortmund Hörde, Lange Hecke 49 am 23.11.2019

6. Dezember 2019 1 Von wic

Zunächst vielen Dank an den Vereinsvorsitzenden des „W-I.R. e.V. („Wohnen innovativ realisieren)“ und den Hausbewohnern die uns 10 Interessenten Rede und Antwort gestanden haben. Es hat sich gelohnt, dieses Projekt zu besuchen! Der 2,5 stündigen Besuch hat allen wichtige Impulse gegeben!
In Dortmund gibt es schon mehrere Wohnprojekte, die vom Verein „W-I.R. e.V. (Wohnen innovativ realisieren)“ begleitet werden. Diese sind als Eigentumswohnanlagen oder Genossenschaftsprojekte organisiert. Dieses besuchte Projekt wurde von einer bereits existierenden Dortmunder Genossenschaft gebaut und betrieben, die Bewohner sind also Mieter der 2012 errichteten Immobilie für 20 Wohnparteien.
Das Haus besteht aus mehreren „Hausformen“, wie Reihenhäusern und Etagenwohnungen unterschiedlicher Größe und steht auf einem ca. 2500² großen Grundstück in einer Wohnsiedlung in Hörde. Die Bauweise ist angenehm zerklüftet, luftig, farbig modern, mit vielen Begegnungsmöglichkeiten und (teilweise verbundenen) Balkonen und einem für Freizeitaktivitäten aller Generationen genutzten Garten.
Dieses Wir Haus ist ein Mehrgenerationenhaus, mit jungen (bis 40 J) mittelalten (bis 60 J) und „alten“ (ab 60 J) Bewohnern. Ziel ist es, alle das 3 Altersgruppen zu etwa gleichen Teilen im Haus vertreten sind.
Mit der Wohnbaugenossenschaft gibt es einen Kooperationsvertrag. Dieser sieht ein Vorschlagsrecht des Vereins für neue Bewohner vor. Die Miete für die 45 bis 115m² großen Wohneinheiten beträgt seit Bezug 7,50 je m², eine Sozialbindung gibt es nicht. Zusätzlich zu den Privatwohnungen gibt es ein Gästeappartment, ein Gemeinschaftsraum und eine Tiefgarage für 20 PKW und Fahrräder.
Wir haben uns in dem Gemeinschaftsraum getroffen, der eine Küche mit Theke, eine gemütliche Sofasitzecke und eine Tisch- Bestuhlung für ca. 35 Personen ermöglicht. In dem Raum gibt es ein monatliches Treffen der Gemeinschaft, er kann auch von Bewohnern privat genutzt werden. Jeder Mietpartei zahlt 33,- je Monat für den Gemeinschaftsraum.
Es gibt eine Reihe von Initiativen für gemeinsame Hobbies (Fußball, Yoga, Gärtnern…) sowie Arbeitsgruppen die z.B. den Zuzug, den Garten, die Kommunikation mit der Genossenschaft u.s.w. regeln.
In der internen Kommunikation hat man auch Erfahrungen mit dem Konsensprinzip gesammelt, dabei jedoch festgestellt, dass sich diese Methode nicht für alle, bzw. alltägliche Themen eignet. Einfache Dinge werden eher von den verantwortlichen Arbeitsgruppen entschieden.
Der Besuch wurde von Frau Pohlmann im Auftrag des „We-house“ in Herne organisiert. Vielen Dank dafür!
Heinrich Wickinghoff
wickinghoff@t-online.de